StartpaginaDeutschEinleitung

Einleitung


multidisziplinärer und multizentrischer Kenntnisaustausch über die Neukonzipierung von Pflegeprozessen

1997 startete das Zentrum für Krankenhausmanagement und Pflegewissenschaften in Belgien (CZV, KULeuven) mit den ersten Pilotprojekten zum Thema 'Klinische Pfade'. Dieses führte im März 2000 zur Gründung des belgisch – niederländischen Netzwerkes 'Klinische Pfade'. Das Hauptanliegen dieses Netzwerkes ist, belgische und niederländische Krankenhäuser bei der Entwicklung, Ausführung und Beurteilung von ‚Klinischen Pfaden‘ in ihren eigenen Organisationen zu unterstützen.
Im März 2003 wurde eine Arbeitsgemeinschaft mit dem niederländischen Institut zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung (CBO, Utrecht) gegründet, um die Betreuung der niederländischen Krankenhäuser zu verbessern.

Das Netzwerk wird durch ein fachübergreifendes Team von Mitarbeitern der Universität Leuven und des CBO geleitet, wodurch spezifisches Fachwissen in Krankenpflegemanagement, Innovationsmanagement, Betriebswirtschaft, Unternehmensforschung, Evidence based medicine (EBM) und Informationstechnologie gebündelt wird.

Im März 2000 nahm das Netzwerk mit acht belgischen Krankenhäusern seine Tätigkeit auf. Im September 2004 konnten 42 belgische und 21 niederländische Mitgliedsorganisationen des Netzwerkes gezählt werden; davon waren 44 Organisationen Akutkrankenhäuser, 4 ambulante Pflegedienste und 4 Rehabilitationseinrichtungen. 80% dieser Einrichtungen werden durch die Universität Leuven und 20 % durch das CBO Utrecht betreut.

Die Mitgliedschaft im Netzwerk Klinische Pfaden ist auf Körperschaften beschränkt; Klinische Teams oder Einzelpersonen können eine Mitgliedschaft nicht erwerben. Die Geschäftsführer der Mitgliedsorganisationen gehen eine vertragliche Bindung von drei Jahren gegenüber der Katholischen Universität zu Leuven ein. Dieser Vertrag enthält die Absprache, einen 'Koordinator für Klinische Pfade' innerhalb der jeweiligen Mitgliedsorganisation zu benennen. Diese Person unterhält den Kontakt zwischen der Mitgliedsorganisation und dem Netzwerk. Im allgemeinen wird die Funktion des Netzwerkkoordinators durch ein Mitglied des Direktoriums oder der mittleren Leitungsebene, oder aber durch den Qualitätskoordinator übernommen. Die Netzwerkkoordinatoren kommen regelmäßig einmal im Quartal in Leuven (Belgien) oder Utrecht (Niederlande) zusammen. Sie diskutieren spezielle Problemstellungen und veranlassen Expertenbegutachtungen (peer reviews) zu den verschiedenen 'Klinische Pfade' Projekten.

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